Wochenendfreizeit 2025

Auch dieses Jahr durften unsere Jugenden aus den Gemeinden Gifhorn und Hannover eine schöne Winterfreizeit erleben. Das Motto der Freizeit lautete dieses Mal: Jünger Jesu sein in der Gen Z und der dazu passende Leitvers war aus Psalm 119,9. Unser Weg führte in den Harz, wobei der erhoffte Schnee leider ausblieb. Doch auch ohne Schnee erwartete uns ein unvergessliches Wochenende.

Am Freitag trudelten die meisten mehr oder weniger pünktlich ein und man beschäftigte sich mit Tischkicker, Dart, Tischtennis, aber auch Billard. Das Heim beinhaltete außerdem einen großen Essraum mit Glasfront und eine Sauna. Das Küchenteam überraschte uns direkt am ersten Abend im traditionellen Aufzug mit der türkischen Küche und diese sollte uns auch schließlich über das ganze Wochenende begleiten. Nach dem gemeinsamen Abendessen hörten wir das erste, einleitende Thema unseres Mottos, bei welchem wir uns genauer mit der Gen Z im Allgemeinen auseinandersetzten und verschiedene Umfragen verglichen und auswerteten, die jeder für sich vor der Freizeit ausgefüllt hatte. Abschließend wurden uns die Verse aus Titus 2,11-12 wichtig, da sie uns einen Hinweis darauf geben, wie wir in dieser Welt bzw. Gesellschaft als Nachfolger Jesu leben können und sollen. Den Abend ließen wir mit Gesellschaftsspielen und Gesprächen ausklingen.

Am Samstag begannen wir rechtzeitig mit einem Frühstück und anschließend bekam jeder noch die Möglichkeit, für sichStille Zeit zu machen, bevor wir uns zur Jugendstunde versammelten. An diesem Morgen beleuchteten wir das Thema „Mentale Gesundheit“ genauer. Hierbei stellten wir heraus, dass die drei Komponenten eines Menschen (Körper, Seele, Geist) eine Balance benötigen, die in der Gen Z vermehrt zu kurz kommt. Die psychologischen Bedürfnisse, hervorgehend aus der Bedürfnispyramide, nennt die Bibel auch Begierden. Somit leidet die Gen Z an mentalen Problemen, die oft durch innere Begierden verursacht werden und sich besonders stark in dieser Generation äußern, wie es auch in 2. Timotheus 3,1-5 heißt. Nach diesem erkenntnisreichen Thema hatten wir bis zum Mittagessen Zeit, um uns individuell zu beschäftigen. Am Nachmittag hatte das Freizeitteam ein Geländespiel vorbereitet, welches durch die matschigen Schneereste viel Rutschpotential hatte. Frisch und munter kamen wir wieder ins Warme, wo wir uns je nach Belieben sportlich oder geistig betätigen konnten.

An diesem Abend wurde unser Blick auf das große Thema „Social Media“ gelenkt und wir stellten fest, dass Social Media in der Gen Z einen enorm hohen Stellenwert eingenommen hat, sodass ebenfalls unter Christen dieses durchaus auch sinnvoll nutzbare Medium eine große Gefahr für die Nachfolge darstellt. Der spezialisierte Algorithmus sowie die vermehrt sündhaften Inhalte sorgen dafür, dass der Medienkonsum steigt und die Zeit mit Gott, die für ein gottesfürchtiges Leben in dieser Generation elementar wichtig ist, sinkt. Die Umfragen bestätigten, dass auch wir in dieser Frage alle mit den sozialen Medien unsere Schwierigkeiten haben. Wir wurden ermutigt, aktiver und bewusster gegen diesen schädlichen Einfluss vorzugehen. Um den Abend abzurunden, spielten wir in Gruppen ein Stationsspiel, wo unser Wissen, Geschicklichkeit, aber auch Schnelligkeit auf die Probe gestellt wurden. Auch durften einige in neue, geschmackliche Dimensionen eintauchen.

Am letzten Tag merkte man so einigen die kurzen Nächte an, doch gestärkt durch das Frühstück widmeten wir uns dem letzten und damit evangelistischen Thema zu: Leben in einer gottlosen Gesellschaft. Uns wurde anhand Römer 1 schnell klar, dass unsere Gesellschaft und jeder persönlich verdorben ist. Unsere Aufgabe, als Kinder Gottes ein Licht zu sein, wurde uns in dem Kontext besonders wichtig, aber auch das Evangelium und das Geschenk der Gnade durch Jesus. Mit neuem Input, gestärkt durch Gottes Wort und guterGemeinschaft endete diese Freizeit mit dem allwöchentlichen Volleyballspielen in der Halle. Wir haben allen Grund zu danken für Gottes Segen und seine Bewahrung während unserer Zeit im Harz und freuen uns schon auf die Sommerfreizeit!

Geschrieben von Leonie Spitzer

 

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