Schweiz Einsatz vom 16.02-19/20.02.2025

Am Sonntag dem 16.02.2025 wollte unsere Jugend in die Schweiz fahren, um einen Container mit Hilfsgütern zu packen, der in den Kongo geschickt werden sollte. Dies wird von der Mission am Nil unterstützt.

Doch am Abend vorher, bekamen wir die Information, dass im Kongo Rebellen in die Stadt Bukavu eingedrungen sind und man somit den Container nicht losschicken kann. Sofort begannen wir zu beten und die Jugendleiter suchten Alternativen. Am nächsten Morgen ergab sich dann die Möglichkeit, doch in die Schweiz zufahren und die Container zumindest vorzubereiten. Nach einer etwa achtstündigen Fahrt, kamen wir wohlbehalten im Güetli an. Den Abend ließen wir mit Gesprächen und Gesellschaftsspielen ausklingen.

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück, fingen die Mädchen an, Wolldecken und Klamotten in Plastiktüten zu verpacken und die Jungs packten währenddessen in einer Werkstatt Nähmaschinen ein und stopften die Plastiktüten als Polsterung dazwischen. Das war dann jeden Tag so. Am Montag und Dienstag Abend hörten wir Vorträge über die Länder DR Kongo und Äthiopien. Es wurden Bilder gezeigt und Gebetsanliegen genannt, besonders im Bezug auf die Lage im Kongo. Ab Dienstag gab es morgens auch immer eine kurze Andacht über das Leben von Abraham , wo man sich Austauschen und gemeinsam Beten konnte. Dienstag Nachmittag schauten wir uns die Stadt Brunnen an. Mittwoch vormittags bekamen wir noch eine Rundführung durch das ganze Güetli Gelände. Mittwoch Nachmittag fuhr dann ein Teil der Gruppe schon zurück, während die anderen noch die restlichen Sachen packten oder aufräumten.

Abends gab es dann noch einen gemütlichen Spaziergang und schöne, lange Gespräche. Am Donnerstag teilten sich die Restlichen Personen auf, wobei die einen ins Gewächshaus gingen und die anderen auf eine Wiese, um Holzarbeit zu machen. Nachdem machten sie noch eine Stadtbesichtigung in Luzern und machten sich dann auf dem Heimweg, wo alle Wohlbehalten nach Hause kamen. Dafür können wir Gott sehr Dankbar sein, aber auch für die schöne Zeit die wir dort verbringen konnten. Besonders gesegnet waren die Gespräche mit dem Mitarbeitern vor Ort. Sie haben uns inspiriert und uns wertvolle Impulse für unser Leben und Glauben mitgegeben.

Geschrieben von Hannah Eckstedt

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